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Gewässerbeschreibung Peene

Letzte Änderung: 22. Juli 2010

Malchiner See

Mit dem Kanu auf der Peene nach oben

Die Peene entsteht hauptsächlich aus dem Zusammenfluss dreier Gewässer im Kummerower See: der Ostpeene (Quelle bei Waren), der Westpeene (fließt aus dem Malchiner See) sowie der Teterower Peene, die der Mecklenburgischen Schweiz nördlich von Teterow entstammt. Die Ostpeene ist teilweise geperrrt, die Teterower Peene und die Westpeene (Dahmer Kanal) sind befahrbar. Auf dem Malchiner See in Dahmen (Zeltplatz, Jugendherberge) können wir unsere Paddeltour beginnen. Der See ist von Wald umstanden, am See liegt noch der Ort Bristow (nordwestlich). Ein weiterer Zeltplatz ist am südöstlichen Ufer zu erreichen.

Dahmer Kanal

Dahmer Kanal nach oben

8 Kilometer später erreichen wir die Peene, die hier "Dahmer Kanal" heißt. Eine Fischsperre erlaubt das freie Durchpaddeln nur in der Zeit zwischen 6:00h morgens und 20:00h abends (1.6.-31.8.) und 6:00h bis 18:00h (1.9.-31.10). Ein Umsetzen unseres Kanus ist aber möglich. Der Kanal ist zwar ziemlich gerade, hat jedoch fast ausschließlich sumpfige, stark zerklüftete Ufer und ist daher sehr interessant, da es immer etwas zu erleben gibt, z.B. leben hier Seeadler, Fischadler, Biber, Fischotter und Eisvögel. An der Wegebrücke Wendischhagen kann pausiert und auch eingesetzt werden. Ansonsten sind die Ufer nur an wenigen Stellen betretbar. Man teilt hier die wenigen Anlandemöglichkeiten ganz konkret mit Bibern, Ottern und Wildschweinen. Hier zu zelten ist daher abzuraten. Rechts und links befinden sich überwiegend alte unerreichbare Torfstiche und Sümpfe. Dadurch ist es sehr ruhig. Motorboote können hier zwar theoretisch auch fahren, das kommt jedoch nicht häufig vor: in Malchin hindert eine niedrige Brücke, bei der Ausfahrt in den Malchiner See flache Stellen am "Genuß".

Kanuclub Malchin

Malchin nach oben

Nach weiteren 7 Kilometern sind wir an der Straßen- und Eisenbahnbrücke Malchin, unsere Kanutour führt uns vorbei an Bootshäusern und alten Gewerbegrundstücken, bis wir rechts von uns die Innenstadt von Malchin sehen und bald auf "Köster's Eck" treffen, wo der Malchiner Kanuclub zu Hause ist und sich ein Wasserwanderrastplatz sowie die Kanu-Vermietung und der Angelshop "Wasserfreizeit Kösters Eck" (Wolfgang Bremer) befinden. Einkaufsmöglichkeiten sind in der Nähe, ebenso der Bahnhof.

Speiserestaurant Moorbauer

Moorbauer nach oben

3,5 Kilometer weiter immer den Peene-Kanal entlang (viele Eisvögel dank der umgefallenen Pappeln, in deren Wurzelscheiben sie mangels Steilhang gerne brüten), erreichen wir bald das Restaurant "Moorbauer" (www.moorbauer.de), ab hier wird der Peenekanal romantischer, ausschließlich Moor und Sumpf ist die Umgebung. Wir befinden uns in einer riesigen Tallandschaft, die durch Wiesen und Moore gebildet wird und zwischen den Hügeln der Mecklenburgischen Schweiz liegt. Nach knapp 1,5 Kilometern Paddeln kommt der Hafen der Malchiner Segler direkt vor dem Kummerower See in Sicht. Links von uns erheben sich 100 Meter hohe Hügel, der Hafen ist erstmal die letzte Möglichkeit für Kanu-Fahrer, vor dem Kummerower See eine Pause einzulegen.

Kummerower See

Kummerower See nach oben

Die knapp 11 Kilometer des Sees kann man sowohl links als auch rechts in Ufernähe paddeln: die Windstärke- und Richtung wird es für uns entscheiden. Bei stärkerem Wind oder wechselhaftem Wetter sollten wir uns überlegen, ob es Alternativen für unsere Fahrt gibt: etwa einen Landtransport bis Verchen Aalbude. Rechts liegen die Orte Kummerow (Wasserwanderrastplatz, neuerdeings wieder Sanitär, ein Kiosk, ein kleines Hotel-Restaurant bietet Gastronomie), der Zeltplatz Sommersdorf (www.camping-dreieck.de, tel. 03995-22973) sowie der Zeltplatz Gravelotte.

Kummerower See vor Verchen

Verchen nach oben

Am Ende des Sees liegt der Ort Verchen, hier gibt es einen gut sortierten Landmarkt, eine Kanuvermietung, ein Jugendhotel sowie diverse Anbieter von Zimmern. Der Landmarkt ist vom Badestrand gut zu erreichen. Auch Fahrräder kann man hier mieten.

Kummerower See

Nord - Westufer nach oben

Steuert man sein Kanu das nordwestliche Ufer entlang, erfährt man einen ganz anderen Charakter des See's: überwiegend sumpfige Ufer, wenig Zivilisation, kaum Straßen in der Nähe, von denen man Autolärm hören könnte. Der Hafen Salem wäre die nächste Rast- und Übernachtungsmöglichkeit (WC, Duschen, Gaststätten und die Kanuvermietung Kanubasis Mirow, Übernachtung ist auch in der Kolping-Einrichtung möglich), nach etwa 5 Kilometer mündet links der Kanal von Neukalen in den See (Teterower Peene). Bis zum Ort sind es ca. 2,5km zu paddeln, man kann in Neukalen gut einkaufen und es gibt im Hafen einen Wasserwanderrastplatz mit Zeltwiese, Gaststätte und Bungalows (www.amhafen.com). Sind wir 500 Meter an der Kanaleinfahrt vorbei, zweigt ein alter Torfstich bzw. halbfertiger Entwässerungskanal ab, der fast 1 Kilometer ins Land führt: an seinem Beginn kann man gut pausieren, das Nebengewässer selbst ist ein sehr ruhiger, reizvoller Ort in wilder Umgebung, an dem man sehr viele Fische, aber auch Eisvögel, Biber, Fischadler und Seeadler beobachten kann, wenn man Glück hat und leise ist. Rechts und links herrschen Sümpfe und Erlenbrüche vor, festes Ufer findet man nur selten. Ist es auf dem See sehr windig, kann man hier neue Kraft tanken, da der Stich sehr windgeschützt ist.

Peene, Fähre Aalbude

Fähre Aalbude nach oben

Bis Aalbude sind es noch etwa 5km, es gibt nur sehr wenig Möglichkeit, das Ufer zu betreten. Motorboote können hier glücklicherweise auf der gesamten Nordwestseite nur mit einem gehörigen Abstand zum Ufer fahren, da es sehr viele Untiefen gibt. Eine größere Anzahl von Wasservögeln aller Art bevölkert diesen so schönen See, es ist hier immer etwas in Bewegung. Allerdings gibt es auch sehr hohe Wellen, wenn es stürmisch ist: man muß schon wissen, was man sich und seinem Boot zumuten will und kann. In Aalbude selbst können Fußgänger und Radfahrer mit einer kleinen Personenfähre das Nordwestufer erreichen.

Peene, WWR Aalbude

Aalbude nach oben

Links von dem Ort Verchen "fließt" die Peene aus dem Kummerower See, rechts ist ein sehr gut ausgestatteter Wasserwanderrastplatz (WWR), eine Personenfähre verbindet die Rad- und Wanderwege. Es lohnt sich immer, die Kanutour hier zu unterbrechen. Das Restaurent "Aalbude" ist im Mai 07 nach Besitzerwechsel und Umbau ganz neu eröffnet worden. Montags bis Samstags liefert die Bäckerei Bräsel aus Demmin gegen 8:00h Brötchen (und Zubehör) vom Verkaufswagen (Auf der Uferseite, wo der WWR liegt). Aalbude eignet sich auch sehr gut, um die Paddeltour zu beginnen, da hier die "eigentliche Peene" ihren Anfang hat, eben der 60 - 80 Meter breite Fluss.

Darguner Kanal

Darguner Kanal nach oben

Der Darguner Kanal, an dem man auf halbem Weg nach Trittelwitz vorbei fuhr, ist nur knapp zwei Kilometer befahrbar, ein nicht vollendeter Schiffahrtsweg, der dann folgende Röcknitzbach, der vom Klostersee kommt, existiert im Sommer nur als Schilf- und Krautwüste.

Peene, WWR Trittelwitz

Trittelwitz nach oben

10 Kilometer flussabwärts kommen wir zum Wasserwanderrastplatz Trittelwitz, der sehr schön und ruhig in einem Nebenarm der Peene liegt. Nebenarme, Torfstiche und sonstige Nebengewässer gibt es an der gesamten Peene entlang immer wieder, wahrscheinlich ist ihre Wasserfläche bedeutend größer als die des Hauptflusses! Sie sind allesamt sehr reizvoll, manche auch befahrbar. Aber man sollte bedenken, daß sie nicht nur den Menschen gehören, sondern wichtigen Lebensraum für Biber, Otter und Co darstellen und die unverzichtbare Kinderstube für die sehr vielen Fische sind, für die die Peene berühmt ist.

Biber in Trittelwitz an der Peene

Biber in Trittelwitz nach oben

Der Wasserwanderrastplatz ist von Land aus zugänglich, wird örtlich als Badestelle und Einsetzstelle genutzt. Ein Trockenklo versucht etwas Reisekomfort zu schaffen, aber man muß so etwas mögen. Trinkwasser kan man hier an einem Automaten zapfen, der kurz vor dem 300 Meter entfernten Ort aufgestellt ist. Morgens kommt jemand aus der Gemeinde zum Kassieren. Landschaftlich gehört dieser Wasserwanderrastplatz zum Reizvollsten, was die Peene zu bieten hat. Viele interessante Tiere kann man hier beobachten, Biber wohnen auf der Halbinsel gegenüber, die durch den Nebenarm gebildet wird. Man sieht sie regelmäßig in der Abenddämmerung, in hellen Nächten und am Morgen, auch wenn es schon hell ist. Der Platz ist bei Paddlern sehr beliebt, und man kann sehr gut baden. Von Zivilisationslärm ist man weitgehend frei. Wer gerne mit sehr viel Komfort unter einem festes Dach schlafen möchte, sollte sich beim Landhof Trittelwitz anmelden: tel. 039994-7100.

Peene zw. Trittelwitz und Demmin

Upost nach oben

Upost liegt links etwas abseits des Flusses, bis Demmin kommt ansonsten nur schöne Landschaft und kein Ort, ab und zu eine Viehweide. Die Landwirtschaft hält im allgemeinen Abstand zur Peene, was sich sehr wohltuend auf die Pflanzen- und Tierwelt auswirkt. Diese hat hier im gesamten Peenetal sehr viel Entfaltungsmöglichkeit.

Peene, WWR im Seglerhafen Demmin

Wasserwanderrastplatz Demmin nach oben

8 Kilometer paddeln wir von Trittelwitz bis Demmin. Vorher gibt es einige Stellen am Ufer, die so fest sind, daß man auf ihnen Rasten kann. In Demmin mündet rechts die Tollense, 500 Meter weiter liegt links in einem Seitenarm im Segelhafen der Wasserwanderrastplatz. Der Platz ist sehr gut ausgestattet, und sogar hier wohnen Biber auf der Halbinsel zur Peene. (Ein Wildschwein haben wir hier beim Paddeln auch schon gesehen, am hellichten Mittag mitten in Demmin!). Der Hafenmeister kommt morgens und abends zum Kassieren.

Einkaufen am Fluss

Stadt Demmin nach oben

Vom Wasserwanderrastplatz aus kann man schnell in die Innenstadt von Demmin gehen, ein Bahnhof ist ebenfalls vorhanden. Es gibt alle Einkaufsmöglichkeiten. Einen der Supermärkte kann man sogar mit seinem Kanu von der Peene aus erreichen, er liegt am Ende des rechten Seitenarmes direkt vor der Klappbrücke. Dort gibt es auch eine Schnell-Pizzeria, einen Döner und ein Restaurant. Ein zweiter Supermarkt liegt ein kleines Stück in die Tollense hinein, auch da kann man direkt anlegen.

Tollense in Demmin

Natur in Demmin nach oben

Die Stadt Demmin liegt auf einer kleinen Anhöhe, der Hafen an der Klappbrücke ist das einzig Zivilisierte am Fluß, ansonsten herrscht pure Wildnis am Ufer, überall Weidengebüsch, Sumpf und Schilf. Paddeln wir um die Stadt herum, kommen wir links an die Einmündung der Trebel. Wenn es nicht ein wenig laut vom Verkehrslärm wäre, könnte man glauben, mitten in der Natur zu sein. Es folgt noch eine Straßenbrücke, die Molkerei links und eine Eisenbahnbrücke, dann ist man an Demmin schon vorbei. Vor der Eisenbahnbrücke zweigt rechts noch ein Altarm ab (Mühlengraben), der in die Innenstadt zu den Bootshäusern verschiedener Demminer Wassersportclubs führt.

Peene bei Loitz

Loitz nach oben

Weiter paddeln wir in Richtung Loitz, kommen an Pensin vorbei, danach liegt links Rustow. 2,5 Kilometer vor Loitz liegt rechts der Rastplatz Zeitlow, wo man gut anlegen und an überdachten Tischen pausieren kann. ( Achtung, Meldung vom Juli 06: die Gemeinde soll ein Verbotsschild aufgestellt haben, anlegen verboten etc...??) Dann sind wir in Loitz, wo wir unter einer historischen Drehbrücke hindurchfahren. Diese wird demnächst durch eine moderne Konstruktion ersetzt. Loitz hat jetzt einen Wasserwanderrastplatz, der neue Rasen ist gut angewachsen. Der Alte Bahnhof daneben wurde in eine interessante gastronomische Einrichtung umgebaut, wobei mit der Substanz des Gebäudes sehr rücksichtsvoll umgegangen wurde. Alle interessanten alten Details blieben erhalten. Das Restaurant wurde Anfang Mai 07 eröffnet. Im Alten Speicher betreibt Frau Völters einen kleinen Imbiß, in dem der Wasserwanderer sich stärken kann. In Loitz kann man ansonsten fast alles einkaufen.

Peene, WWR Alt Plestlin

Alt Plestlin, km 57 nach oben

Hinter Loitz beginnt ein großes Naturschutzgebiet mit vielen Torfstichen und Sumpfgelände. Zum Pausieren gibt es den Wasserwanderrastplatz Sophienhof (ohne Sanitär). Etwa 19,5 Kilometer hinter Demmin erreicht man den WWR Alt Plestlin, man sollte ihn als Übernachtungsplatz nutzen, wenn man von Demmin aus gestartet ist. So schnell findet man keinen zweiten. Der Wasserwanderrastplatz ist komplett ausgestattet und liegt in ruhiger Umgebung. Im Sommer kann man hier Pirole hören und wenn man Glück hat und viel Geduld, auch sehen. Auch See- Fisch- und Schreiadler sind hier häufig.

Jarmen, Hafen

Jarmen nach oben

Wir setzen unsere Kanutour fort, es geht an immer ausgesprochen interessanten Ufern entlang, wo es wieder verschiedene Pflanzen und Tiere zu sehen gibt. Der flinke Flußuferläufer ist hier häufig und ebenfalls der Waldwasserläufer, der in Bäumen in alten Drosselnestern brütet. Fischotter kann man bisweilen sogar am Tage antreffen, vor allem in der Mittagszeit. Nach etwa 2 Stunden Fahrzeit erreichen wir Jarmen. Auch hier kann man einkaufen, aber es gibt keinen Wasserwanderrastplatz. Eine gute Einsetzstelle mit sehr guter Parkmöglichkeit befindet sich unter der Straßenbrücke. Die neue Autobahnbrücke überquert hier ein langes Stück Sumpfgebiet, man hat an Lärmschutz gedacht, so daß es kaum laut ist.

Kanuclub Gützkow

Gützkow nach oben

Hinter Jarmen beginnt ein weiteres Naturschutzgebiet, links der Peene liegen sehr viele kleine Seen, die einst Torfstiche gewesen sind. Rechts erscheint ein Baggersee, an dessen Badestelle man gut rasten kann. Gegenüber mündet die kleine Swinow in die Peene, wir können hier 1,5 Kilometer hoch nach Gützkow paddeln und dort auf dem historischen Gelände des Kanuvereins in unserem Zelt übernachten. Ein modernes, geheiztes Sanitärgebäude ist auf diesem Wasserwanderrastplatz vorhanden. Anmeldung wäre nett (Andreas Metzler, 038353-277  und 0160 9722 1638) oder Bodo Bresemann 038353-50032). Die Gützkower Kanuten freuen sich immer über Gäste! Ein paar Häuser weiter (zu Fuß oder die Swinow bis zur kleinen Brücke paddelnd) befindet sich ein netter Imbiß, "M&M Gaststube und Imbiß" (tel.038353-50760).

Gützkow

Gützkow - Wanderungen und Einkäufe nach oben

Gützkow eignet sich auch sehr gut, um das Kanuwandern für einen Tag zu unterbrechen und Ausflüge zu Fuß oder mit Boot in die Umgebung zu unternehmen. Wir sind hier in einer sehr artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. 500 Meter vom WWR entfernt (immer den Hügel auf dem Wanderweg hinan auf die Plattenbauten zu) gibt es einen Supermarkt mit Bäcker.

Sumpf - und Wasserwüste um Gützow

Die Swinow nach oben

Die Swinow weiter hoch fahren könnte man nur im frühen Frühjahr, ansonsten herrscht Wassermangel und Verkrautung.

Angler im Holzboot auf der Peene

Peene - Süd - Kanal gesperrt nach oben

Die auf alten Karten eingezeichnete Fähre von Kagenow nach Gützkow existiert schon seit vielen Jahren nicht mehr. Bei Kilometer 82 zweigt der "Peene-Süd-Kanal" genannte Bewässerungsgraben ab, der jedoch für Freizeitboote gesperrt ist.

Peene bei Stolpe

Stolpe nach oben

Es geht weiter in Richtung Anklam, der nächste Ort ist Stolpe. Hier gibt es einen modernen WWR mit Kanuverleih sowie ein Restaurant. Radfahrer und Fußgänger können mit einer neuen handbetriebenen Seilfähre die Peene überqueren und durch einsame Gegend in Richtung Quilow wandern. Im Sommer kann man hier Laubfrösche von den Bäumen quaken hören. Im Fährkrug gibt es immer gut zu Essen und zu Trinken, auch für den verwöhnten Gaumen.

Peene vor Anklam

Menzlin nach oben

Nur noch 8 Kilometer trennen uns von Anklam. Abseits der Peene liegt links der alte Wikingerumschlagsplatz Menzlin, Führungen durch die Ausstellung werden angeboten, hier kann man sich über Riten und Gebräuche der Wikinger informieren, die Kanustation von Rainer Vanauer bietet Kajaks und Canadier für Touren auf der Peene mit Transportservice an. Die Peene ist immer noch ein sehr interessanter Fluss, Heimat sehr vieler Tierarten, die ansonsten eher selten anzutreffen sind. In der Nähe von Anklam hört man im Frühherbst Brunftschreie der Rothirschbullen. Auch hier leben überall Biber und Fischotter, Seeadler, Schreiadler und Fischadler. Weihen und Milane sind ebenfalls keine Seltenheit hier, es gibt sehr viele Eisvögel.

Wasserwanderrastplatz  Anklam

Anklam nach oben

In Anklam findet man den neuen Wasserwanderrastplatz gleich rechts, nachdem man das große Ufergelände des Angelvereins hinter sich gelassen hat. Hier gibt es Waschmaschinen, große Schließfächer, Fahrradverleih und Kanuvermietung. Zum Einsetzen und Start einer Paddeltour ist dieser Platz ebenfalls sehr geeignet, da man gut einsetzen und das Auto (bislang noch kostenfrei) stehen lassen kann. 

Die Kanustation Anklam ist weit mehr als eine Kanuvermietung, hier sorgt eine sehr rührige Chefin dafür, daß sich der Tourismus in dieser Region entwickelt, so daß auch Kompletttouren in Zusammenarbeit mit Hotels und Restaurants angeboten werden.

Die Innenstadt mit Supermarkt, Geldautomat, Wochenmarkt und Bahnhof ist ebenfalls sehr nah. (Bahnhof allerdings etwa 1,5 km). Die Umgebung von Anklam besteht zu 75% aus Sümpfen, so daß hier sehr viele Wasservögel leben (Stichwort "Peenewiesen").

Wasserwanderrastplatz Anklam

Peenestrom nach oben

Von Anklam aus kann man eine Kanutour in den Peenestrom machen und kommt damit ins Achterwasser der Insel Usedom - oder man kann zum Stettiner Haff paddeln, eine komplette Rundtour ohne Landtransport über die Zarow und Tollense zurück ist ebenfalls möglich. Natürlich könnte man jetzt auch die Ücker hochfahren. Für diese Art von Kanuwandern sollte man aber über eine für Küstenwandern geeignete Ausrüstung und Erfahrung im Küstenpaddeln verfügen.

Eisenbahn - Klappbrücke Anklam

Windrichtung nach oben

Bei östlichen Winden empfiehlt es sich, die Peene-Tour von Anklam aus zu starten. Wir wünschen allen Kanufahrern ein unvergeßliches Paddelerlebnis!